Praxisbeispiel - RFID
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Staplerortung bei Gerolsteiner - ein RFID-System sorgt für reibungslose Chargenverfolgung

http://www.gerolsteiner.de

Sechs Jahre lang hatte Gerolsteiner vergeblich versucht, seine Stapler durch ein System von Bewegungssensoren zu orten, um den Chargenfluss nachvollziehen zu können. Seit April 2005 ist nun ein anderes System installiert. Die Position der Flurförderzeuge wird nun durch RFID-Technologie festgestellt. Dazu hat das Unternehmen Indyon 2.500 RFID-Transponder im Boden der Lagerhallen verbaut und jeden Stapler mit einer Antenne ausgestattet. Damit ist eine genaue Ortung der Fahrzeuge auch bei einer Geschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde und ebenso bei nassem Boden möglich.

Um dennoch von unvorhersehbaren Problemen geschützt zu sein, hat sich Gerolsteiner dazu entschlossen, alle Stapler mit Scannern auszustatten, so dass die Nummer der Versandeinheit automatisch beim Aufladen erkannt und an das Informationssystem weitergeleitet wird. Hierbei hat der Fahrer jede Palettenaufnahme an einem Touchscreen-Terminal zu bestätigen. Im Informationssystem sind auch alle Paletten erfasst, die als Blöcke zusammengefasst sind, dies ist wichtig, da der Laserscanner am Flurförderzeug nur eine Palettennummer einscannen kann.

Mit der Kombination von RFID-Technologie, Scanner-System und einer SAP-Plattform ist es Gerolsteiner gelungen, den Warenfluss chargengenau zu dokumentieren.

(Quelle: Lebensmittelzeitung, Nr. 39, 30.09.2005, S. 25)