Literatur - Apotheken
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Studie - Beratung von Selbstmedikationskunden in der Apotheke

Autoren: Dr. Daniela Büchel am Institut für Handelsforschung der Universtität zu Köln

Quelle: Sonderdruck der Deutschen ApothekerZeitung, 143. Jahrgang
Die Studie Beratung von Selbstmedikationskunden in der Apotheke - Einflussgrößen und Beratungstypen des Instituts für Handelsforschung der Universität zu Köln befasst sich mit den folgenden Fragestellungen:
  • Welche Informationen sind den Selbstmedikationskunden bei der Beratung besonders wichtig?

  • Lassen sich verschiedene Beratungstypen unterscheiden?

  • Welche Beratung erwarten die einzelnen Gruppen?

  • Welche beratungsunterstützenden Maßnahmen sind bei welchen Beratungstypen einzusetzen?
Innerhalb der schriftlichen Befragung wurden innerhalb von Nordrhein-Westfalen in rund 100 Apotheken Fragebögen an die Kunden verteilt. Insgesamt nahmen an der Befragung rund 620 Personen teil.

Als Fazit der Studie lassen sich die folgenden Kernaussagen wiedergeben:
  • Die Beratung ist eine besonders wichtige Profilierungsleistung, welche die Apotheke für ihre Kunden erbringt. Insbesondere in der Selbstmedikation ist der Apotheker gefordert.
  • Hinsichtlich der Beratungsinhalte lassen sich die folgenden übergeordneten Informationsbündel unterscheiden:
    1. Basisinformationen
    2. ergänznede Informationen
    3. Vergleichsinformationen
    4. Empfehlungen des Apothekers
    5. Informationen über den Kunden

  • Nicht jeder Kunde möchte gleich beraten werden. Der eine liebt es eher ausführlich und weitschweifig, der andere fordert eine kurze und ausschließlich sachliche Beratung
  • Die empirische Untersuchung unter Selbstmedikationskunden mit Beratungswunsch ergab die folgenden verschiedenen Beratungstypen:
    1. Der unsichere Wissbegierige

    2. Der überdurchschnittlich Interessierte

    3. Der Faktenorientierte

    4. Der skeptische Verschlossene

  • Neben unterschiedlichen Beratungsinhalten sollten auch die beratungsunterstützenden Maßnahmen wie zum Beispiel Informationsblätter oder Kundenzeitschriften auf die verschiedenen Beratungstypen abgestimmt sein.
Die komplette Studie können Sie hier erwerben.