Die Studie
Beratung von Selbstmedikationskunden in der Apotheke - Einflussgrößen und Beratungstypen des Instituts für Handelsforschung der Universität zu Köln befasst sich mit den folgenden Fragestellungen:
- Welche Informationen sind den Selbstmedikationskunden bei der Beratung besonders wichtig?
- Lassen sich verschiedene Beratungstypen unterscheiden?
- Welche Beratung erwarten die einzelnen Gruppen?
- Welche beratungsunterstützenden Maßnahmen sind bei welchen Beratungstypen einzusetzen?
Innerhalb der schriftlichen Befragung wurden
innerhalb von Nordrhein-Westfalen in rund 100 Apotheken Fragebögen an die Kunden verteilt. Insgesamt nahmen an der Befragung rund 620 Personen teil.
Als Fazit der Studie lassen sich die
folgenden Kernaussagen wiedergeben:
- Die Beratung ist eine besonders wichtige Profilierungsleistung, welche die Apotheke für ihre Kunden erbringt. Insbesondere in der Selbstmedikation ist der Apotheker gefordert.
- Hinsichtlich der Beratungsinhalte lassen sich die folgenden übergeordneten Informationsbündel unterscheiden:
- Basisinformationen
- ergänznede Informationen
- Vergleichsinformationen
- Empfehlungen des Apothekers
- Informationen über den Kunden
- Nicht jeder Kunde möchte gleich beraten werden. Der eine liebt es eher ausführlich und weitschweifig, der andere fordert eine kurze und ausschließlich sachliche Beratung
- Die empirische Untersuchung unter Selbstmedikationskunden mit Beratungswunsch ergab die folgenden verschiedenen Beratungstypen:
- Der unsichere Wissbegierige
- Der überdurchschnittlich Interessierte
- Der Faktenorientierte
- Der skeptische Verschlossene
- Neben unterschiedlichen Beratungsinhalten sollten auch die beratungsunterstützenden Maßnahmen wie zum Beispiel Informationsblätter oder Kundenzeitschriften auf die verschiedenen Beratungstypen abgestimmt sein.
Die komplette Studie können Sie
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