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Studie von Microsoft zum Nutzungverhalten von Suchmaschinennutzer

Gegenstand dieser Untersuchung war der informative Einfluss von längeren Beschreibungstexten. Längere Beschreibungstexte sollen Suchmaschinennutzern helfen, die auf der Suche nach Informationen sind. Eine Suche, bei der es vor allem auf die Navigation ankommt (URL wird vorranig ausgewertet), wird mit längeren Beschreibungstexten eher hinderlich, da der Nutzer mehr Zeit für die Suche benötigt. Ein Ausweg könnte nach Ansicht der Autoren darin bestehen, die URL direkt nach dem Seitentitel zu platzieren, statt unterhalb des Beschreibungstextes.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Treffer schlechter bewertet werden, je schlechter deren Platzierung in der Ergebnisliste ausfällt. Im Zweifelsfall wird vorrangig der erste Treffer angeklickt. Im Versuch wurden Ergebnislisten bewusst manipuliert. Informative Webseiten erhielten deutlich weniger Klicks, wenn deren Position geringer ausfiel. Titel, Beschreibungstext und URL wurden dafür nicht geändert, lediglich die Position. Die Informationen dieser Treffers blieben also gleich. Die Nutzer entschieden anhand gleicher Informationen lediglich über die Position ,ob der Treffer angeklickt wird. Die Analyse der Augenbewegung ergab, dass die TOP-Positionen in der Ergebnisliste einer Suchmaschine am häufigsten angeschaut werden. Damit verbunden ist die Abnahme der Klickhäufigkeit für Treffer, je weiter unten sie in der Ergebnisliste stehen. Dieses Verhalten wurde bei Testpersonen festgestellt, die wissen, dass Treffer in geringeren Positionen durchaus interessant sein können.

Unter www.at-web.de können Sie sich die Ergebnisse der Studie als pdf-Dokument herunterladen.
Quelle: Microsoft Research, Januar 2007

Wärmebild der Augenverfolgung

auf Suchergebnisse mit längeren

Beschreibungstexten