„Web 2.0" ist ein Schlagwort, das seit dem vergangenen Jahr verstärkt von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, dessen genaue Bedeutung jedoch häufig unklar bleibt. Er bezeichnet nicht etwa eine zentrale Innovation oder eine komplette Neuentwicklung, sondern dient als Sammelbegriff für eine Vielzahl von Entwicklungen und Veränderungen des World Wide Web. In einem Beitrag von Hudetz und Duscha vom ECC Handel für den von der Universität St. Gallen initiierten Sammelband "Interaktives Marketing" wird zunächst der Begriff "Web 2.0" in unterschiedliche Facetten zerlegt und ein darauf basierendes Begriffsverständnis abgeleitet.


Oftmals wird im Zusammenhang mit Web 2.0 von einer zweiten Phase des E-Business oder einer zweiten Vernetzung gesprochen. Noch ist unklar, ob und wenn ja welche Elemente des Web 2.0 das E-Business tatsächlich revolutionieren werden oder ob die Erwartungen ähnlich überzogen sind wie bei der ersten E-Business-Euphorie in den Jahren 1999 und 2000 ("It's E-Business or out of Business"). In dem Artikel werden daher verschiedene Elemente des Web 2.0 detailliert analysiert.


Welche Web 2.0-Optionen sind für den E-Commerce relevant? Welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus? Wie können und sollten Online-Händler darauf reagieren? Diese Fragestellungen werden anhand der absatzpolitischen Instrumente untersucht, bevor abschließend die wichtigsten Erkenntnisse in einem Fazit zusammengefasst werden.

 

 

Hudetz, Kai/Duscha, Andreas: Web 2.0 - Neue Optionen für den Handel?, in: Belz, Christian/Schögel, Marcus/Arndt, Oliver/Walter, Verena (Hrsg.): Interaktives Marketing - Neue Wege zum Dialog mit Kunden, Wiesbaden 2008, S. 383-395.

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