„Die neuen Web2.0-Technologien sorgen für einen enormen Schub beim Wissensmanagement“, sagte BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn heute zu Beginn der KnowTech, der 8. Konferenz zum Einsatz von Wissensmanagement in Wirtschaft und Verwaltung.

So ist es auch im "Trendreport Wissensmanagement 2006-2010" nachzulesen, der im Rahmen der Münchner Konferenz vorgestellt wurde. Der Trend im Wissensmanagement orientiert sich an aktuellen Entwicklungen des Internets und geht durch die neuen Social-Networking-Werkzeuge eindeutig in Richtung Informationsbereitstellung und aktivem Wissensaustausch. Schlüsseltechnologien hierbei sind Instant Messaging, Blogs, Podcastings oder Wikis. Die Idee des Mitmach-Webs wird auf das Wissensmanagement übertragen, im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen die statische Datenbank vorherrschte.


Bonn, der zudem Mittelstandssprecher des Verbandes ist, fügte hinzu, dass das Thema Wissensmanagement mittlerweile voll angekommen ist: "„Es wird immer mehr zu einem strategischen Faktor für Unternehmen, selbst für Mittelständler“. Bei einer repräsentativen Umfrage der Technischen Universität Chemnitz gaben 80 Prozent der befragten kleinen und mittleren Unternehmen an, dass sie ein systematisches Lernen organisieren und derzeit den Informationszugang für ihre Mitarbeiter verbessern.


Markus Bentele, Chief Information Officer (CIO), der Rheinmetall AG, gibt 5 Punkte an, die beim Aufbau eines Wissensmanagement besonders zu beachten sind:

  1. Im Unternehmen muss es ein klares Konzept zum Vorgehen geben
  2. zielgerichtete Beschränkung auf das Kernwissen
  3. Beginn bzw. Probelauf mit einem ausgewählten Teilbereich
  4. das technische Umfeld muss sichergestellt sein
  5. ausdrückliche Unterstützung der Unternehmensleitung.
Eine kurze Einführung zum Thema Web 2.0 finden sie auch hier.

Quelle: http://www.bitkom.org/Default_42181.aspx, Zugriff am 30.10.06