Bereits zu Beginn der kommerziellen Nutzung des Internets wurde prognostiziert, dass sich der Markt für Informationsgüter in den kommenden Jahren dramatisch verändern würde. Nur bei Gütern, die 'aus Informationen bestehen', kann das Internet seine volle Wirkung als Transaktionsmedium entfalten, denn nur bei solchen Gütern kann die eigentliche Lieferung auf elektronischem Weg erfolgen. Informationsgüter können digitalisiert werden, und daher kann bei diesen Gütern die vollständige Distribution über das Internet abgewickelt werden.
Diesen Vorteilen des Internets bei der Vermarktung von Informationsgütern steht ein gravierender Nachteil entgegen: Die Zahlungsbereitschaft in der Bevölkerung reicht bisher nur selten aus, um ein entsprechendes Angebot aufrechtzuerhalten. Die Hoffnung besteht, dass die zunehmende Verbreitung von Breitbandanschlüssen dieses Problem entschärfen wird - andererseits soll gerade die Nachfrage nach Informationsgütern dazu führen, dass Breitbandanschlüsse in der Bevölkerung beliebter werden. Die Anbieter von Informationsgütern sind dementsprechend mehr denn je gefordert, die Nachfrage der Konsumenten mit tragfähigen und kundenorientierten Konzepten zu stimulieren.
Die Vermarktung von Informationsgütern ist ein Schwerpunktthema des E-Commerce-Center Handel. Dabei beschäftigen wir uns sowohl mit Fragen der Vermarktung von 'Informationen' im eigentlichen Sinn (redaktionell erstellte Angebote und Datenbanken, Paid Content) als auch mit der Vermarktung von Dienstleistungen im Internet (Paid Services). Gerade in diesen Bereichen gilt: Fundierte Informationen und Entscheidungsgrundlagen sind nötig, um die Entwicklung des Marktes zu fördern und um individuelle Konzepte für Unternehmen entwickeln zu können.

Das ECC Handel schafft diese Entscheidungsgrundlagen im Rahmen von Projekten und Studien. Ihr Ansprechpartner hierzu ist Sebastian van Baal.
Sebastian van Baal
