Wie sich Unternehmen vor Stromausfällen schützen können
Die europaweiten Stromausfälle vom vorvergangenen Wochenende haben es einmal mehr vor Augen geführt: Die meisten Unternehmen in Deutschland haben keine Vorkehrungen gegen Stromausfälle getroffen. Doch insbesondere dann, wenn E-Commerce eine zentrale Rolle bei den Unternehmensaktivitäten spielt, kommt dem Schutz vor derartigen Ausfällen größte Bedeutung zu. Denn schon kurze Unterbrechungen können Rechenzentren für längere Zeit lahm legen. Wie nun der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in einer aktuellen Mitteilung betonte, gilt etwa ein dreitägiger Ausfall der Firmen-IT bei 25 Prozent aller Unternehmen als existenzbedrohend.
"Viele Unternehmen gehen einfach zu lax mit diesem Thema um", hat Ralph Hintemann, Bereichsleiter IT-Infrastruktur beim BITKOM, beobachtet. Zwar konnte beim jüngsten Zwischenfall die Versorgung innerhalb einer Stunde wieder hergestellt werden, doch im vergangenen Winter fiel im Münsterland der Strom mehrere Tage lang immer wieder aus. Vereiste Masten waren unter der Last von Schnee und Eis zusammengeknickt.
Wie sich Unternehmen vor solchen und ähnlichen Gefahren schützen können, verdeutlichen zwei neue BITKOM-Leitfäden "Betriebssicheres Rechenzentrum" und "Hochverfügbare Informationstechnik", die unter der folgenden Adresse zum kostenlosen Download bereit stehen: http://www.bitkom.org/de/publikationen/38337.aspx.
