Literatur
- Zahlungsverfahren und Zahlungssysteme
Seite
weiterempfehlen Seite Drucken
Zahlungsabwicklung im Internet - Bedeutung, Status-quo und zukünftige Herausforderungen
Autoren: Ernst Stahl, Thomas Krabichler, Markus Breitschaft, Georg Wittmann
Das Institut ibi research an der Universität Regensburg hat eine Studie über aktuelle Trends und Prognosen im elektronischen Handel durchgeführt. Die Studie wird, um die Praxisrelevanz der Ergebnisse zu gewährleisten, durch den Zahlungs- und Risikomanagementanbieter Wirecard AG unterstützt und basiert auf einer Befragung von über 500 Teilnehmern.
Die Studie enthält Ergebnisse der Befragung zu Geschäftsmodellen und Entwicklungsstand im Internet-Vertrieb. Schwerpunkt der Studie ist der gesamte Zahlungsabwicklungsprozess: präferierte und tatsächlich eingesetzte Zahlungsverfahren, Bedeutung von Zahlungsverzögerungen und Zahlungsausfällen, Automatisierung des Prozesses, eingesetzte Maßnahmen zur Risikovermeidung und Einbeziehung externer Dienstleister. Die Erhebung bezieht auch vor- und nachgelagerte Prozesse mit ein, wie beispielsweise das Risiko- und Debitorenmanagement.
Angesichts der steigenden Bedeutung des E-Commerce rückt der Zahlungsabwicklungsprozess im Internet immer mehr ins Blickfeld des Interesses. Der Prozess stellt sich im Internet dabei ganz anders dar als im stationären Handel. Allein in Deutschland stehen weit über vierzig unterschiedliche E-Payment-Verfahren zur Auswahl.
Eine der drei größten Herausforderungen bei der Gestaltung von Zahlungsabwicklungsprozessen im E-Commerce ist für drei Viertel der Unternehmen die Vermeidung von Zahlungsausfällen. Etwa die Hälfte der Unternehmen ist der Ansicht, dass Zahlungsverzögerungen und –ausfälle zugenommen haben. Vor allem weil die Warenwerte bei über der Hälfte der Unternehmen zumindest gelegentlich auch über 500 Euro liegen, ist dieses Thema von großer Bedeutung. Maßnahmen zur Vermeidung von Zahlungsausfällen sind daher bei fast drei Viertel der Unternehmen eine Lieferung nur gegen Nachnahme oder Vorkasse. Mehr als die Hälfte überprüft die Existenz der Kundenadresse oder limitiert die Höhe der offenen Forderungen je Kunde. Prüfziffernkontrollen und Abfragen der Kartenprüfnummer bei Kreditkartenzahlungen sind bereits weitgehend etabliert. Zusätzlich wird neuerdings auch eine Kennwort-Überprüfung eingeführt (MasterCard SecureCode bzw. Verified by Visa).
Weitere Kernergebnisse sind:
Die Studie enthält Ergebnisse der Befragung zu Geschäftsmodellen und Entwicklungsstand im Internet-Vertrieb. Schwerpunkt der Studie ist der gesamte Zahlungsabwicklungsprozess: präferierte und tatsächlich eingesetzte Zahlungsverfahren, Bedeutung von Zahlungsverzögerungen und Zahlungsausfällen, Automatisierung des Prozesses, eingesetzte Maßnahmen zur Risikovermeidung und Einbeziehung externer Dienstleister. Die Erhebung bezieht auch vor- und nachgelagerte Prozesse mit ein, wie beispielsweise das Risiko- und Debitorenmanagement.
Angesichts der steigenden Bedeutung des E-Commerce rückt der Zahlungsabwicklungsprozess im Internet immer mehr ins Blickfeld des Interesses. Der Prozess stellt sich im Internet dabei ganz anders dar als im stationären Handel. Allein in Deutschland stehen weit über vierzig unterschiedliche E-Payment-Verfahren zur Auswahl.
Eine der drei größten Herausforderungen bei der Gestaltung von Zahlungsabwicklungsprozessen im E-Commerce ist für drei Viertel der Unternehmen die Vermeidung von Zahlungsausfällen. Etwa die Hälfte der Unternehmen ist der Ansicht, dass Zahlungsverzögerungen und –ausfälle zugenommen haben. Vor allem weil die Warenwerte bei über der Hälfte der Unternehmen zumindest gelegentlich auch über 500 Euro liegen, ist dieses Thema von großer Bedeutung. Maßnahmen zur Vermeidung von Zahlungsausfällen sind daher bei fast drei Viertel der Unternehmen eine Lieferung nur gegen Nachnahme oder Vorkasse. Mehr als die Hälfte überprüft die Existenz der Kundenadresse oder limitiert die Höhe der offenen Forderungen je Kunde. Prüfziffernkontrollen und Abfragen der Kartenprüfnummer bei Kreditkartenzahlungen sind bereits weitgehend etabliert. Zusätzlich wird neuerdings auch eine Kennwort-Überprüfung eingeführt (MasterCard SecureCode bzw. Verified by Visa).
Weitere Kernergebnisse sind:
- Die Erschließung neuer Zielgruppen im In- und Ausland ist für die Unternehmen die wichtigste Zielsetzung bei der Nutzung des Internets als Vertriebskanal.
- Für die Zahlungsabwicklung werden meist klassische Abrechungsverfahren eingesetzt.
- Angebote externer Dienstleister könnten künftig zur Optimierung der Zahlungsabwicklungsprozesse gerade bei kleinen Unternehmen beitragen, werden derzeit jedoch kaum genutzt.
