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Zwei Drittel der Online-Händler haben Umsatzziele in vergangenen drei Monaten erreicht

Der E-Commerce gilt als ein fest etablierter Kanal neben dem stationären Handel und beide werden in Kombination zunehmend von Händlern eingesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt das Online Business Barometer, eine von eBay in Auftrag gegebene Umfrage von 1.200 Händlern in Deutschland. Bereits mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Online-Händler verkaufen ihre Produkte auch im stationären Handel. 58 Prozent dieser Händler geben an, dass sie den Hauptteil ihres Umsatzes heute durch den Online-Handel erzielen. Besonders ländliche Händler sollen vom Internet als Vertriebskanal profitieren.

Darüber hinaus gaben zwei Drittel der befragten Händler an, dass sie ihre Umsatzziele in den letzten drei Monaten erreicht haben. Auch für das kommende Jahr 2010 geben sich die Online-Händler optimistisch. Über 80 Prozent der Befragten erwarten steigende oder zumindest gleichbleibende Umsatze und 55 Prozent setzen sich daher auch höhere Umsatzziele im Vergleich zum Vorjahr 2009.

 

Ein wichtiges Thema der professionellen deutschen Online-Händler bleibt der willkürliche Einsatz des Abmahnrechts, das 79 Prozent der Befragten für ein Mittel halten, um "leicht Geld zu verdienen". Aus diesem Grund fordern sie eine Reformierung des gültigen Abmahnrechts, da 93 Prozent der Online-Händler es in der aktuellen Form für ungeeignet halten, die damit verbundenen Missbrauchsfälle zu verhindern.


Nähere Informationen zum Online Business Barometer und zum Download der Studie