Zwischenbilanz für den Versand- und Online-Handel fällt optimisch aus
Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) zieht eine erste Teilbilanz für das Jahr 2010 und stellt die Zwischenergebnisse der gemeinsam mit TNS Infratest veröffentlichten Studie "Distanzhandel in Deutschland" vor, die auf der Auswertung der Zahlen des ersten Halbjahres 2010 basieren. Das Fazit lautet: Dem Versand- und Online-Handel geht es trotz Finanz- und Wirtschaftskrise gut!
Der bvh rechnet für das laufende Jahr mit einem Gesamtbranchenumsatz von 29,9 Mrd. Euro, was einem Plus von 2,7 Prozent entspricht. Der Prognose nach wächst der Anteil des Versandhandels am Einzelhandel damit auf 7,6 Prozent (2009: 7,4 Prozent). Der Online-Handel mit Waren legt um 15 Prozent auf 17,8 Mrd. Euro (2009: 15,5 Mrd. Euro) zu.
- Ingesamt werden die Deutschen bei konstantem Konsumverhalten in diesem Jahr 24,3 Mrd. Euro (2009: 21,7 Mrd.) und damit 12 Prozent mehr im Internet ausgeben als im Jahr 2009. Davon entfallen 17,8 Mrd. Euro auf den Online-Warenhandel und 6,5 Mrd. Euro (2009: 6,2 Mrd.) auf Ausgaben für digitale Güter.
- Voraussichtlich 71 Prozent aller Versandhandelskunden werden 2010 Waren im Internet einkaufen - zehn Prozent mehr als 2009. Somit baut das Internet seinen Vorsprung als meist genutzter Bestellweg zum Telefon (19 Prozent), Brief oder Postkarte (5 Prozent) sowie E-Mail (3 Prozent) weiter aus.
- Im Jahr 2010 werden sich voraussichtlich ca. 68 Prozent (2009: 67 Prozent) aller Internet-Kunden vor dem Online-Kauf im Katalog über das Produkt informieren.
- Das mit Abstand meiste Geld geben Versandkunden für Bekleidung, Textilien und Schuhe aus. Die Ausgaben hierfür werden voraussichtlich 2010 im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigen.
Ausführliche Informationen sowie anschauliches Grafikmaterial erhalten Sie unter versandhandel.org.
